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El pipita – Eine Erinnerung
17/06/2010, 16:40
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Gonzalo Gerardo Higuain hat es geschafft. Nicht Messi, nicht Ronaldo, “el pipita” hat den ersten Hattrick dieser Weltmeisterschaft erzielt.

Gonzalo Higuain

Argentinien hat in der Offensive phasenweise zelebriert und “el pipita” hat das gemacht, was er so oft schon gemacht hat: Oft unglücklich aussehen, viel gelaufen und am Ende doch getroffen.

Gonzalo Higuain ist auch die Erinnerung an alte Zeiten. Heutzutage muss ein Spieler fast alles mit und ohne Ball können. Ein Innenverteidiger ohne gute Spieleröffnung ist im Spitzenfußball kaum noch zu finden, ein defensiver Mittelfeldspieler muss kopfballstark sein und ein Spielmacher körperlich robust sein. Früher wurde man noch in die Verteidigung gestellt, weil man technisch zu schlecht war, in Zeiten des modernen Fußballs sind Allroundfähigkeiten auf allen Positionen gefragt. Es ist einfach kein Platz mehr für Rollenspieler.

Ein “Pippo” Inzaghi konnte eigentlich nie was. Kein technisch beschlagener Spieler, das Gegenteil von robust und schnell war er auch nicht. Bewegt hat er sich nur, wenn eine Torchance in Sicht war. Inzaghi wird froh sein, dass die Messung von gelaufenen Metern im Spiel erst zum Ende seiner Karriere eingeführt wurde, wahrscheinlich hätte er sich mit dem Torwart um den letzten Platz geschlagen. Obwohl er keine besonderen Fähigkeiten an den Tag legen konnte, hat er in seiner Laufbahn mehr als 300 Tore erzielt und ist vielen Fans aufgrund seiner Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor in böser Erinnerung geblieben.

Der 23. Mai 2007 war so ein Tag. Die Mannschaft vom AC Mailand war damals schon überaltert und nicht wenige wunderten sich vor dem Spiel, dass Trainer Carlo Ancelotti statt Shootingstar Gilardino Filippo Inzaghi in der Startelf aufbot. Nichts könne dieser alte Mann, Gilardino bringe doch alles mit, was ein Stürmer braucht. Mit zwei Toren schoss er Milan zum Champions League- Sieg und strafte seine Kritiker Lügen. Es war der letzte große Auftritt von “Pippo” auf internationaler Bühne.

Die heutige Fußballwelt ist so kategorisiert und technologisiert, das Jugendspieler vom Typ Inzaghi durch’s Raster fallen würden. Auf den verschiedenen Positionen werden nur noch Prototypen benötigt und das taktische Konzept hat einen immer höheren Stellenwert bekommen.

Die Weltmeisterschaft in Südafrika ist ein Exponat dieser taktischen Zwänge. Man hat sich international auf ein Konzept geeignet: 5-6 Spieler sind fast ausschließlich für die Defensivarbeit, ein defensiver Mittelfeldspieler und ein Außenverteidiger dürfen auch vorne mal vorbeischauen. Beim Pressing arbeiten alle bis auf der Mittelstürmer mit, die anderen offensiven sind sehr flink und technisch beschlagen. Alles ist irgendwie gleich und austauschbar geworden, die taktischen Varianten unterscheiden sich fast nur noch nach offensiver/defensiver Ausrichtung.

Der besondere “Typ” Fußballer, der eigentlich nur eine Sache konnte, und die dafür richtig gut, wurde dem Systemfußball geopfert, weil er nicht zu berechnen war. Das macht die Weltmeisterschaft im Moment so langweilig: Alles weiß man vorher schon und kann sich deswegen hervorragend darauf einstellen. Mit der systemorientierten Ausbildung fand auch die Charakterentwicklung Einzug in die Nachwuchszentren. Es wird wert darauf gelegt, dass sich die Spieler bei Interviews wohl artikuliert ausdrücken und keine Schlagzeilen neben dem Platz machen. Der gewünschte Profi der Zukunft ist glatt und brav.

Wo bleiben die Baslers dieser Welt, die sich vor dem Eckball einen Hut aufsetzen? Wo sind die Podolskis, die das Wort ‘Interviewtraining’ noch nie gehört haben?

Sicherlich, der ein oder andere wird sich nicht erziehen lassen, aber das wird die Ausnahme bleiben. Die Charaktere, die diesen ganzen Profibetrieb unterhaltsam und sympathisch gemacht haben, werden von braven Messis abgelöst.

Ein Grund zur Trauer?



FC St. Pauli – Zwischen Kult und Kommerz
10/06/2010, 02:17
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Es gab mal eine Zeit, in der es in der Hansestadt Hamburg nur einen ernst zunehmenden Fußballclub gab: den Hamburger Sport-Verein

1983 schoss Felix Magath den 1:0- Siegtreffer gegen Juventus Turin und den HSV damit zu internationalen Ruhm. Die Saison wurde mit dem Gewinn der deutschen Meisterschaft gekrönt; Spieler und Trainer wurden zu gefeierten Legenden in der Stadt. Die Rothosen befanden sich auf ihrem absoluten Höhepunkt.
Der FC St. Pauli und andere Hamburger Traditionsvereine, wie Altona 93, dümpelten in den Niederungen des unbezahlten Fussballs herum – der HSV war der bestimmende Verein in Hamburg. Scheinbar nichts konnte diese Entwicklung stoppen, bis eine Wohnungsgesellschaft 1984 in der Hafen- und Bernhard-Nocht-Straße mehrere Wohngebäude wegen Unbewohnbarkeit und fehlender Rentabilität abreißen lassen wollte. Was dann geschah, war einer der größten politischen Kämpfe zwischen Bevölkerung und Politik, den die Bundesrepublik Deutschland seit ihrer Gründung erlebte. Und der Beginn der “Totenkopf”-Bewegung.

Fußball als “Klassenkampf”

Das Publikum wurde immer stärker durch die Ereignisse an der Hafenstraße geprägt und der  ”schwarze Block” fing an sich auf der Gegengerade des Millerntors zu treffen, in dem sich hauptsächlich Bewohner der Hafenstraße aufgehalten haben soll. Einer ihrer Mitglieder, “Doc Mabuse” brachte als Erster den Totenkopf ins Stadion – als Zeichen für den Piraten, der sich immer wieder den Repressalien der Mächtigen ausgesetzt war. Der FC St. Pauli stieg Ende der 80er in kürzester Zeit von der Oberliga in die Bundesliga auf und das Bild des kleinen, idealistischen Underdog, der die mächtigen, kommerziell ausgerichteten Teams ärgert, wurde geboren. Das Image des Freibeuters passte wie die Faust aufs Auge. Fußballspiele wurden zum Klassenkampf stilisiert, gegnerische Spieler als “Pfeffersäcke” oder “Bonzen” bezeichnet und in Uli Hoeneß sah man schlicht die Reinkarnation allen Bösens, das den Fussball durch Kommerz zerstört.

Als sich Hitlergrüße und rassistische Äußerungen im Volksparkstadion häuften, suchten viele Anhänger ihr Glück am links-alternativen Millerntor. Nicht zufällig wurde der FC St. Pauli der erste Club Deutschlands, der rassistische und sexistische Äußerungen in der Stadionordnung verbieten ließ. Die Kiezkicker fanden zwar bundesweit immer mehr Sympathisanten und der HSV in der Gunst der Hamburger, auch aufgrund der immer schwächeren Leistungen nach 1987, langsam eingeholt. Das Geschehen auf dem Rasen hingegen geriet immer mehr zu Nebensache. Fankleidung und Stadionbesuch waren (und sind es bis heute) vielmehr Zeichen der politischen Orientierung als Unterstützung des Teams. Die neu dazugewonnen “Fans” sorgten zwar für die einmalige Atmosphäre am Millerntor, aber viele langjährige Anhänger sahen die neue Fankultur kritisch. Zu wenig Fußball, zu viel Politik auf den Rängen.

Der Totenkopf als Symbol der Gewalt

Der Totenkopf eroberte die Fanblöcke im rasenden Tempo und der FC St. Pauli wurde endgültig zum “Kultclub” gemacht, aber nicht allen im Verein schmeckte diese Entwicklung. Alteingesessene Fans sahen in den zahlreichen Flaggen ein “Symbol der Gewalt” und die Vereinsführung wollte nicht mit auf den Zug aufspringen. Merchandise mit Totenkopfsymbol gab es lange nur im 1990 von Fans gegründeten “Fan-Laden”.
Die Präsidentschaft von Patriarch Heinz Weisener trug ihr übriges zum Bild der Freibeuter der Liga bei: Wenn irgendwo Geld fehlte, half “Papa Heinz” aus und zeigte sich spendabel. So war man fast ein Jahrzehnt lang in der Lage, den Kommerz zu vernachlässigen und den “Chaosclub” weiterhin auf idealistische Art und Weise zu führen. Die Fans, die den Bärenanteil am Image des Clubs ausmachten, wurden in wichtigen Fragen angehört und genossen viele Freiheiten im Stadion. Als Weiseners Präsidentschaft im Jahr 2000 endete, weil man eine zu große Abhängigkeit befürchtet hatte, hätte man der Realität ins Auge sehen müssen. Wenn da nicht wenig später der Aufstieg in die Bundesliga gewesen wäre…

Der Neubeginn: Die “Retter”- Jahre

So furios der Aufstieg in die erste Liga gelang, so furios war auch der Niedergang in die Drittklassigkeit. Nicht, dass man nur sportlich abgestürzt wäre – der Verein stand kurz vor dem finanziellen Ruin. Zu blauäugig hatte man sich aufgestellt, zu viele, zu teure Spieler eingekauft und seriöse Finanzierungen gab es schlicht weg nicht. In dieser Zeit musste man die bittere Erkenntnis hinnehmen, dass man seine Rechnungen nunmal nicht mit Luft und Liebe bezahlen kann. In der Zeit der größten Not musste man sich an den “Klassenfeind” von einst wenden: Uli Hoeneß. Am 12. Juli 2003 fand ein Benefizspiel zwischen dem FC St. Pauli und dem FC Bayern statt, dass über 200.000 Euro in die klammen Kassen spülte. Seither ist das einstige Hassobjekt Kult am Millerntor und wird bei jedem Besuch gefeiert.

Nach zahlreichen anderen Aktionen, wie “Saufen für St. Pauli” oder den Verkauf der bekannten “Retter”-Shirts konnte der Verein gerettet werden. Jetzt stand man jedoch vor einer weittragenden Frage: Macht man weiter wie bisher und verzichtet auf Kommerzialisierung oder versucht man ver-nünftig zu wirtschaften, um den Verein langfristig im Profifussball halten zu können?
Die Entscheidung fiel auf zweiteres. Die Rechte für das “Totenkopf”-Merchandising wurden bereits im Jahr 2000 erworben, man fing an auf kostengünstige, junge Spieler zu setzen und entwickelte Pläne für einen Ausbau des Millerntorstadions. Bei den Fanartikeln wurde auf Kreativität gesetzt (“Wir sind zweitklassig!”) und der Status des “Kultclubs” aufrecht erhalten, um eine langfristige Einnahmequelle zu sichern. Die gesamten Strukturen wurden überdacht und durch kostengünstigere Lösungen ersetzt. Alles, was nicht niet- und nagelfest im Verein verankert war, wurde verkauft. Alles, was nicht zu 100 % von Nöten war, wurde gestrichen. Kurzum: Der Kommerz hielt Einzug in den Kiez.

(Dieser Post ist auch hier zu finden.)



What about College Football?
09/06/2010, 06:06
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Quelle: http://pennstategameday.com

Quelle: pennstategameday.com

Das ist das Beaver Stadium, die Heimstätte der Penn State Nittany Lions. Mit einer offiziellen Kapazität von 107.282 Zuschauern ist es das drittgrößte Stadion der Welt, nur das Stadion Erster Mai in Pjöngjang und das Yuba Bharati Krirangan in Kolkata sind größer. Insgesamt stehen in den USA fünf Stadien, die über 100.000 Zuschauer fassen – in allen wird ausschließlich College Football gespielt. Nur selten sind Spiele nicht ausverkauft. Zudem liegt der TV-Zuschauerschnitt über dem der NBA, NHL und MLB, lediglich die NFL zieht mehr Zuschauer vor die Fernseher.

Faszination College Football

Das hohe Interesse setzt sich im Grunde aus drei Dingen zusammen:

1. Viele Zuschauer studieren selbst an der Universität bzw. haben dort studiert. Die eigene Mutter bleibt immer die eigene, genauso wie die Alma Mater. Diese Verbindung gibt es im europäischen Spitzensport nur selten. Mit 120 Mannschaften ist so gut wie jede Region abgedeckt, der Lokalpatriotismus lebt.

2. Das Spiel ist spektakulärer als in der NFL, da die jungen Spieler mehr Fehler machen. Mehr Touchdowns, mehr Interceptions, mehr Fumbles, mehr Spektakel! Des weiteren geht es nicht nur um reine Siege, sondern um besonders eindrucksvolle (dazu später mehr). Bei mehr als 6300 Spielern in der NCAA schaffen es die wenigsten in die NFL und wollen deshalb in der kurzen Zeit alles für ihre Uni geben.

3. Die Stimmung bei den Spielen ist einzigartig. Da es nur fünf oder sechs Heimspiele pro Saison gibt, wird jedes Spiel zelebriert. Parkplatzparties, Cheerleader und Marching Bands sind an der Tagesordnung. Bei Zuschauer- kapazitäten bis zu 100.000 wird es schnell laut, außerdem sind die Fans mit der Universität enger verbunden als mit den Franchises in der NFL.

Der Modus

Die Spieler einer College Mannschaft dürfen nicht bezahlt werden, lediglich den Trainern wird ein Gehalt gezahlt. Die Ehre, für die eigene Universität zu spielen, soll im Vordergrund stehen. Ab und zu gibt es jedoch Skandale: Beispielsweise wurden Komplettlösungen für Prüfungen Spielern vorab gegeben.

Man muss mindestens drei Jahre am College gespielt haben, bevor man zum NFL Draft zugelassen wird, die Maximalspielzeit am College beträgt fünf Jahre (Im ersten Jahr muss man den Redshirt Status (Jahr ohne Einsatz) inne gehabt haben).

Wenn 120 Mannschaften in einer Liga spielen, wird ein normales Playoff-System unmöglich, aber dazu später mehr. Die meisten Universitäten sind in insgesamt elf Conferences zusammen geschlossen, um weite Reisen zu vermeiden und um auf ähnlich starke Mannschaften zu treffen, jedoch kann man auch gegen Teams anderer Conferences antreten. Universitäten wie Notre Dame gehören gar keiner Conference an und werden Independents genannt. Dies ist möglich, da die Unis ihren Spielplan selber gestalten und Spiele oftmals schon Jahre im Voraus vereinbaren. Insgesamt spielt jede Mannschaft 12 oder 13 Spiele in der regular season.

Ein Sieg wird zusätzlich mit der Stärke des besiegten Teams bewertet. Hierbei wird die Position in der Conference und wöchentliche Umfragen unter Journalisten und Trainern hineingenommen. Heraus kommt dann das BCS Ranking. Aufgrund dieser Regelung versucht jedes Team besonders eindrucksvoll zu gewinnen, damit sie in den Umfragen besser abschneiden.

Am Ende der regular season werden die besten Teams in dutzende Bowls eingeladen. Ein kompliziertes System regelt hierbei, wer gegen wen antritt. Die fünf wichtigsten Bowls haben sich zur Bowl Championship Series zusammen geschlossen. Danach gibt es ein inof- fizielles Endspiel um die College- meisterschaft, bei dem die Nr. 1 und Nr. 2 des BCS-Rankings gegeneinander antreten. Der Sieger dieses Spiels wird dann in der Regel bei allen Umfragen auf Platz 1 gesetzt, jedoch hat sich die AP einmal nicht daran beteiligt und ein anderes Team als endgültige Nummer 1 geführt. Das BCS Ranking selbst führt bei Zuschauern und Experten immer wieder zu Kontroversen, womit der Collegemeister oftmals umstritten ist.

Aktueller Titelträger ist die University of Florida.

Unterschiede zur NFL

Es gibt eine Reihe kleiner Regelunterschiede, aber ich beschränke mich auf die vier größten.

1. Beim College Football wird bei jedem First Down die Zeit angehalten. Somit gibt es mehr Nettospielzeit und Rückstände aufzuholen wird leichter gemacht. Sprich: Das Spiel wird spannender.

2. Ein Pass gilt als komplett, wenn der Fänger einen Fuß ins Spielfeld setzen kann. Touchdowns bzw. Receptions nahe der Auslinie werden einfacher gemacht.

3. Während in der NFL in der Overtime ein Sudden Death Modus praktiziert wird, gibt es in der NCAA ein komplizierteres System (Wie könnte es auch anders sein?): Jedes Team bekommt die Pille auf der gegnerischen 25 Yard Linie bei 1st & 10. Welches Team mehr Punkte macht, hat gewonnen. Falls beide Teams die gleiche Punktzahl erzielen, wird wiederholt. So lange, bis einer mehr Punkte hat.

4. In der NFL ist der Spielzug erst vorbei, wenn der Spieler vom Gegner zum Boden gebracht wird. Wenn also beispielsweise der Receiver ausrutscht und hinfällt, darf er wieder aufstehen und weiterlaufen. Im College Football reicht es, wenn das Knie den Boden berührt, damit der Spielzug vorbei ist.

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Das war meine kleine Einführung in den College Football, die so ähnlich von mir schon an dieser Stelle veröffentlicht wurde.



Selbst in der Wüste kann man trendy sein
09/06/2010, 05:48
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Seitdem der ehemalige Präsidentschaftskandidat und Ex-Vizepräsident Al Gore mit seiner PseudoDokumentation ,,Eine unbequeme Wahrheit” die Welt erobert hat, gilt es in der Öffentlichkeit als smart, sich für die Umwelt einzusetzen. Der Kapitalismus ist dank der Weltwirtschaftskrise ein wenig in Verruf geraten und das vermeintlich unterentwickelten Völker die westliche Kultur aufzuzwingen ist spätestens seit dem amerikanischen Imperialismus des 20. Jahrhunderts nicht mehr ,,in”.

Was das miteinander zu tun hat? Nun ja, die deutsche Bekleidungsfirma New Yorker hat das alles in einem grauenvollen Werbesport verwurstet, der sicherlich nicht nur bei mir viele Fragezeichen hinterlassen hat.

Für mich der heißeste Bewerber auf den unvorteilhafteste-Werbekampagne-Award in diesem Jahr, auch Maulwurf* genannt. Aber sehen Sie selbst:

* Wenn es nach mir ginge.



Das erste Mal tat’s noch weh…
09/06/2010, 04:11
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Ja, das ist der erste Streich. Von Vielen? Vielleicht. Vielleicht ist wordpress mir auch irgendwann zu blöd, aber das kann ich ja jetzt noch nicht wissen. Wäre ja auch zu schön. Apropos zu schön: O. Petszokat oder auch Oli P. genannt, hat mal ein schreckliches eher mittelmäßiges Duett von Stefan Waggershausen mit einer mir unbekannten jungen (vielleicht war sie auch schon ein wenig älter) Frau gecovert, womit wir auch wieder bei der Überschrift landen:

Das erste Mal tat’s noch weh…

So hieß dieses Wahnsinnslied und das soll auch das Motto hier sein. Nichts, was sie hier vorfinden, ist über das Stadium des Ausprobierens hinaus, manches wird unüberlegt oder auch dumm sein, vieles kommt aus dem Herzen und alles von mir. Ich werde über Sport schreiben, den Alltag, Politik und was mir sonst noch alles über den Weg läuft, manchmal wird es witzig sein, manchmal traurig, manchmal ernst. Bilder werden hier ihren Platz finden, genauso wie YouTube-Fundstücke und lesenswerte Links. Viel Spaß!




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